Die Cabriotour beginnt in Garmisch-Partenkirchen. Von dortfolgt man der B23 immer in Richtung Fernpass. Nach der Grenze zu Österreich befindet man sich auf der B187. Von jetzt an immer der Beschilderung „Fernpass“ folgen. In Nassereith der B189 Richtung „Reschenpass“ folgen. Als wir dann die Ortschaft Zams erreicht hatten, wurde es endlich hell und ich konnte das Cabriodach öffnen.


Von jetzt an ging es auf der B180 immer weiter Richtung Pfunds. Es war zwar teilweise noch etwas bewölkt, aber man konnte trotzdem das Cabriofahren schon wunderbar geniessen.

Nicht weit hinter Pfunds zweigt nach rechts eine kleine Strasse nach Samnaun/Spiss ab. Die Strasse ist nicht besonders breit. So kann es, wenn ein Wohnmobil entgegen kommt, schon mal ziemlich eng werden. Aber mit einem Pkw hat man eigentlich keine Schwierigkeiten.

Das Zollausschlussgebiet Samnaun besteht aus den Dörfern „Compatsch“, „Laret“, „Plan“, „Ravaisch“, und „Samnaun“.


Wir sind dann am Donnerstag, 24.09.09 gg. 08.30 Uhr in Samnaun-Dorf angekommen. Es herrschte strahlender Sonnenschein, jedoch hatte es nur knapp 10 Grad Celsius. Ausserdem mussten wir feststellen, dass die Geschäfte und Shops noch nicht geöffnet hatten. Ein Blick auf die Öffnungszeiten eines Geschäftes brachte Klarheit: geöffnet ab 09:00 Uhr. Da ich aber eh noch tanken musste, habe ich dies in der Zwischenzeit erledigt.


Man kann es zwar auf dem Bild der Tankstelle schwer erkennen, aber der Liter Super bleifrei kostete 0,84 € (Stand: 24.09.09). Das ist schon ein anderes Gefühl, dort seinen Wagen voll zu tanken.

Danach haben wir noch ein wenig eingekauft. Folgende Artikel werden praktisch in jedem Geschäft äusserst günstig angeboten:



Man sollte sich aber vor der Reise auf jeden Fall mit den zur Zeit geltenden Zollbestimmungen vertraut machen.


Nach dem Einkaufen und einem kleinen Bummel durch Samnaun geht es wieder auf dem selben Weg zurück, und dann immer weiter der Beschilderung Richtung Reschenpass folgen.


Ca. 5 Kilometer nach der österreichisch/italienischen Grenze taucht direkt an der Ss40 der Lago di Resia (Reschensee) auf. Man fährt von der Ortschaft Resia (Reschen) aus am Ostufer entlang, bis man zu einer versunkenen Kirche kommt. Von dieser Kirche ist nur noch der Kirchturm, welcher aus dem Wasser ragt zu sehen.

Das war das Ergebnis des 1950 angelegten künstlichen Stausees. Die ganze Geschichte der Ortschaft Graun kann hier herunter geladen werden:


Weiter geht es am Reschensee entlang bis zu der Ortschaft Sluderno. Dort sind wir rechts auf die Ss41 Richtung Glurns abgebogen. Glurns ist auf alle Fälle ein kleiner Zwischenstopp wert. Glurns (Glorenza) ist eine der kleinsten Städte der Alpen. Ein besonderes Merkmal der Stadt sind ihre vollständig erhaltenenStadtmauern. Diese trennen die Stadt in eine so genannte Inner- und Außerstadt. Glurns ist eine der acht Städte Südtirols und die einzige Stadt im Vinschgau


Am Ende der Ortschaft führt eine kleine Strasse nach links Richtung Prad/Stilfser-Joch. In Prad angekommen geht es nach rechts Richtung Stilfser-Joch.


Am Ortsende von Prad, Hauptstraße 129, befindet sich das Freilichtmuseum von Lorenz Kuntner. Kuntner ist freischaffender Künstler und fertigt selbst Skulpuren, Totempfähle, Bilder und Indianerschmuck an. Gegen eine geringe Spende führt dich Kuntner sehr bereitwillig durch sein Freilichtmuseum und erklärt, wie er seine Exponate herstellt.
















Von Prad ging es dann weiter auf das Stilfserjoch. Ich selbst habe die Kehren bei der Auffahrt nicht gezählt, aber laut Beschreibung sollen es 48 sein. Jede einzelne Kehre ist nummeriert, so dass man genau weis, wieviele man noch vor sich hat.

Im unteren Drittel ist der Paß von malerischen Panorama geprägt mit dem Blick gegen Königsspitze und Ortler (3900 m). Im zweiten Drittel geht es in steilen Serpentinen durch den Bergwald hinauf. Im letzten Drittel hat man dann den freien, ungeschützten Anstieg zur Passhöhe vor sich, der bekannt ist für seine weiten Steigungen und engen Kehren.

Oben angekommen haben wir kurz überlegt, ob wir anhalten sollen. Wir waren uns dann aber einig, dass uns die Landschaft oben am Paß nicht besonders gefällt. Also sind wir gleich weiter gefahren.

Es dauerte nicht lange und die Landschaft hat uns wieder mehr zugesagt. Es wurde wieder grün und ein kleiner Wasserfall hat dann zum anhalten animiert.

Die Auffahrt von Prad und die Abfahrt Richtung Bormio sind von Grund auf verschieden. Auch landschaftlich unterscheiden sich die beiden Seiten des Passes. Wobei beide Seiten ihren Reiz haben.

Weiter geht es dann auf der Ss38 bis nach Tresenda. In Tresenda geht es dann links weg in Richtung Aprica/Edolo. Diese Strecke ist noch einmal sehr anspruchsvoll zu fahren. Die Strasse bis Aprica ist stellenweise ziemlich eng und kurvig. Wenn man dann Aprica erreicht hat, folgt man der Ss39 bis Edolo. Dort nach rechts abbiegen auf die Ss42. Dieser folgt man dann bis an den Lago d`Iseo. Auf der Ss10 fährt man am Ostufer den kompletten See entlang bis man dann schließlich Brescia erreicht. Von Brescia aus einfach der Beschilderung "Lago di Garda" folgen. Wir haben dann nachmittags um 17.00 Uhr unser Ziel Peschiera del Garda erreicht.



An den Gardasee über das Stilfserjoch

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Der Vinschger Indianer auf Peer.tv

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Zuletzt aktualisiert: 14.06.2017 12:58:51

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