Nach zwei Jahren habe ich es endlich geschafft, mir den Küstenort Camogli (Italien, Ligurien) an zu sehen. Ich habe mir lange überlegt, welche Fahrstrecke ich wählen sollte. Einerseits hatten wir mitte Oktober noch sehr schönes Wetter, so daß eine Tour quer durch die Berge ohne Autobahn sicher schön gewesen wäre, anderseits war die geplante Zeit von 4 Tagen relativ kurz. Also entschloss ich mich für die Fahrt auf der Autobahn.Autobahn in der Schweiz

Wir fuhren dann am Donnerstag in der früh um ca. 06.00 Uhr los. Das Wetter an diesem Tag spielte dann nicht so recht mit. Wir hatten Regen. Es ging also auf der A96 München - Lindau in Richtung Bodensee. An der Grenze zu Österreich haben wir angehalten und uns eine sogenannten Korridor-Vignette gekauft.  

Die Korridorvignette berechtigt Kraftfahrzeuge bis einschließlich 3,5t hzG, den Streckenabschnitt („Korridor“) auf der A 14 Rheintal/Walgau Autobahn in Vorarlberg zwischen der deutschen Staatsgrenze und der Anschlussstelle Hohenems zu befahren. Die Korridorvignette ist 24 Stunden gültig und kostet derzeit 2,- Euro für eine Fahrtrichtung bzw. 4,- Euro für beide Fahrtrichtungen.

Es ging dann auf der A14 durch den 6718 Meter langen Pfändertunnel bis zur Ausfahrt Altach. Dann nur noch über den Rhein und wir waren in der Schweiz.

Für die Autobahn in der Schweiz ist ebenfalls eine Vignette erforderlich, die es nur als Jahresvignette gibt. Wir haben dafür 34,50 € bezahlt. Die aktuellen Preise können hier nach gelesen werden.


Die A13 in der Schweiz war überraschenderweise gar nicht so langweilig zu fahren. Kurz nach dem San Berardino-Tunnel haben wir dann gefrühstückt.

Auf dem Hinweg bin ich durch den Tunnel gefahren. Ich kann aber nur empfehlen, die Autobahn vorher zu verlassen und über den San Berardino Pass zu fahren. Der Umweg ist nicht erwähnenswert aber die Strecke ist mit einem Cabrio sehr schön zu fahren. So habe ich es dann auf dem Rückweg bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Oben auf dem Pass befindet sich ein wunderschöner kleiner See.


Die A13 in der Schweiz ist keine Autobahn wie wir sie kennen. Autobahn A 13 in der SchweizSie wird immer wieder mal einspurig und man hat dann das Gefühl auf einer Landstrasse unterwegs zu sein. Das war auch der Grund, warum ich es nicht bereue trotz Cabrio diese Route gefahren zu sein.


Von der A13 ging es dann weiter auf die A2 Richtung Lugano. Wenn man Zeit hat, lohnt sich ein kurzer Stop am Luganer See. Nach dem Luganer See erreicht mann dann den Comer See, den man ganz im Süden an der Ortschaft Como streift. Mittlerweile hatten wir Italien erreicht und fuhren auf der A9 über Mailand bis kurz vor Genua.Autobahnbrücke in Ligurien Dort folgten wir dann der A12 Richtung La Spezia. Diese Autobahn ist auch wieder mit einem Cabrio schön zu befahren. Sie schlängelt sich sehr kurvenreich durch die Berge. Bei der Ausfahrt Recco verließen wir die Autobahn und waren nach einigen Kilometern in Camogli. Der Ort leidet unter extremer Parkplatznot, so daß wir uns erst einmal einen Parkplatz suchen mußten. Diesen fanden wir dann am Ortsrand und wir machten uns zu Fuß auf den Weg in den Hafenort Camogli in LigurienOrt.

Inzwischen war es 14.30 Uhr und wir hielten Ausschau nach einem Hotel.Basilika die Santa Maria Assunata in Camogli

Das erste Hotel hatte nur für zwei Nächte ein Zimmer, was uns natürlich nichts brachte. Im zweiten Hotel, dem „Il Faro“ hatten wir dann mehr Glück. Wir bekamen für drei Nächte ein Zimmer.

Wir unternahmen dann noch einen Ausflug nach Portofino. Die knapp 15 Kilometer von Camogli nach Portofino verlaufen immer an der Küste entlang. Man hat immer einen wunderbaren Blick auf den „Golfo Paradiso“.


Vom München nach Camogli (Italien/Ligurien)

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Zuletzt aktualisiert: 14.06.2017 09:25:05

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