Ganz klar: Cabriofahren kann infizieren.

Wer ein Auto offen bewegt, gilt selbst als kommunikativer, extrovertierter Mensch - Studien haben bereits solche Unterschiede belegt. Und Cabriofahren gilt als cool.

Keine Frage: Wer oben ohne unterwegs ist, erzielt auch in Durchschnittswagen mehr Aufmerksamkeit, als es selbst in exklusiven, geschlossenen Fahrzeugen möglich ist - ein Fall für alle Selbstdarsteller also.

Jenseits dieses eher zweifelhaften Vorteils haben Autos, offen bewegt, objektive Vorteile, die dann doch auch wieder subjektiver Natur sind. Das Erlebnis Autofahren ist sehr viel intensiver als in geschlossenen Fahrzeugen, die ihrer fortgeschrittenen Geräuschdämmung wegen ja immer komfortabler und somit leiser und irgendwie "aseptischer" werden.

Im Cabrio werden Autofahren und Natur herum dagegen geradezu potenziert erlebt, vor allem auf Panoramastrecken wie Alpenpässen. Nicht nur Licht und Luft, auch Gerüche und Geräusche dringen klarer zu den Insassen vor - eine frisch gemähte Heuwiese etwa kommt nicht pollengefiltert-schwach über die Klimaanlage, sondern riecht so, als stünde man mittendrin.

Wen das alles kalt lässt, ist ganz offensichtlich kein Cabriotyp. Wer sich von dieser Art Erlebnis jedoch spontan inspiriert fühlt, wird sich in einem geschlossenen Auto geradezu eingesperrt vorkommen.



Offen macht mehr Spass

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Zuletzt aktualisiert: 04.07.2017 08:39:45

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